Aktuelles

Im österreichischen Magazin „Exakt“ ist ein Interview mit Georg von Schicksal und Herausforderung e. V. erschienen. Das Interview trägt den Titel: Der Mensch entscheidet, ob die Neigung in die Tat umgesetzt wird.

Anschließend gab es noch kurze Gesprächsrunde unter dem Titel „Höhere Strafen gegen Pädophile leider sinnlos“ mit dem klinischen Sexologen Wolfgang Kostenwein von der Männerberatung in Wien. Das Gespräch hatte aber nur noch am Rande mit Georg zu tun. Dabei fallen leider auch einige Aussagen, die an Konversionstherapien erinnern, wie zum Beispiel die Behauptung, eine pädophile Neigung ließe sich verändern sofern man sich rechtzeitig darum kümmere.

Unser Fazit: trotz einiger stigmatisierender und falscher Aussagen der Moderation und des eingeladenen Therapeuten, ist vor allem das Interview mit Georg ein sehenswerter Beitrag.


Erst letzte Woche berichteten wir von einem Auftritt des Stand-up-Comedians Moritz Neumeier aus dem November letzten Jahres, in dem er sein Programm „Lustig“ aufführte. In einem Ausschnitt des Programms bezog Neumeier unter anderem Stellung gegen die Stigmatisierung pädophiler Menschen als gefährliche Straftäter:innen, und kritisierte Menschen, die ohne nachzudenken Pädophile grundsätzlich wegsperren wollen.

Dieser Auftritt ist im Laufe der letzten Woche auf Twitter viral gegangen und hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Abseits von Drohungen und Beleidigungen kritisierten viele, dass er die Opfer nicht erwähnen würde. Dabei redete Neumeier explizit nicht von Täter:innen, sondern eben von Pädophilen, die nicht straffällig werden.

Der WDR ist gegenüber dieser Welle an Empörung inzwischen eingeknickt und hat nicht nur das Video zu dem entsprechenden Ausschnitt auf YouTube gelöscht, sondern darüber hinaus auch alle Passagen zum Thema Pädophilie aus der Gesamtaufnahme seines Auftritts entfernt. Dazu wurde der Beschreibung folgender Disclaimer hinzugefügt:

Moritz Neumeier spricht sich in seinen Bühnenprogrammen und seinen Veröffentlichungen seit langem und kontinuierlich gegen Hetze und Vorurteile aus und tritt für Respekt und Toleranz ein. In seinem Soloprogramm „Lustig“ thematisiert er den Umgang mit Pädophilie und das Thema Selbstjustiz. Die Reaktionen haben allerdings gezeigt, dass seine Herangehensweise als verletzend und verharmlosend wahrgenommen wird. Die Kritik nehmen wir sehr ernst und haben deshalb entschieden, die Sendung zu bearbeiten und die entsprechende Passage herauszuschneiden und dies transparent zu machen.

Traurigerweise gibt der WDR damit genau denjenigen recht, die Neumeier kritisierte: nämlich Menschen, welche den Unterschied zwischen Pädophilie und Kindesmissbrauch nicht verstehen (wollen), Hassbotschaften verbreiten und sich für Selbstjustiz bis hin zur Ermordung pädophiler Menschen einsetzen.

Menschen, die öffentlich solche Aussagen von sich geben:

Mir fehlen selten die Worte , aber hier … den Wi**er sofort kündigen ist noch das Netteste was mir gerade einfällt … aber warum lachen im Publikum alle ? War das beim Parteitag der Grünen ? 🤢🤮

Einfach abartig

Nur noch krank, langsam verstehe ich gen.immunisierung.

Ein widerwärtiges Arschloch, und dann lachen die verstrahlten Affen.

Ein krankes Stück Dreck ! Diese perversen Schweine fressen+ scheißen auch von meiner Kohle !☝🏽. WDR💩⤵🚾

Dieser Hund kann es drehen und wenden wie er will. Ich werde niemals Pädophilie als harmlos anerkennen und mich weiter dafür einsetzen, das solche Leute ins Gefängnis wandern. Übrigens sagt sein Austritt SEHR VIEL über ihn und den WDR aus

Was ist das denn für eine widerliche pedo Scheisse? @MoritzNeumeier 👈 er hier, ja? Ich hätte dich von der Bühne geholt, glaub’s mir!

Was für ein Widerling @MoritzNeumeier und das ist noch ein harmloser Ausdruck. Diese woke Scheiße zu verbreiten, damit die Gesellschaft Pädophilie akzeptiert. Hier muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden. Missbrauch von Kindern ist eine Straftat. Und die Neigung unnormal.

Die Geisteskranken, die lachen, alle mit wegsperren. Vielleicht ist es sogar ausgesuchtes Klientel als Zuschauer.

Sowas darf frei umherlaufen?

@WDR @georgrestle Ernsthaft? Man wirbt jetzt im Gebührenfernsehen für Verständnis für Kinderschänder?

uiiiii Moritz - da kommt jetzt einiges auf dich zu…

#oppedohunt #opchildsafety

Pädophile gehören in unserer Gesellschaft nicht rein.

Der Hurensohn verdient es abgeschlachtet zu werden🤬

Im Angesicht dieser Hetzbotschaften, Beleidigungen und Drohungen kann die Entscheidung des WDR, seinen Auftritt auf allen Kanälen zu löschen, nur als rückratslos bezeichnet werden.


Wer sagt eigentlich, dass Pädophilie immer ein sehr ernstes Thema sein muss?

Dass es auch anders geht, zeigte der Duisburger Stand-up-Comedian Moritz Neumeier mit seinem Auftritt über Pädophilie und Liliputaner, der vom WDR aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde.

Abseits der Witze erzählt Neumeier, wie er über eine Begegnung mit einem pädophilen Menschen gelernt hat, seine Vorurteile abzulehnen, dass Pädophilie keine Wahl ist und pädophile Menschen nicht grundlegend schlecht sind. Und beweist damit gleichzeitig, dass man mit Humor plötzlich Dinge erzählen kann, die in jedem anderen Kontext vor einem großen Publikum undenkbar wären.

Dass dies trotzdem nicht ganz ungefährlich ist, zeigt ein aktueller Thread auf Twitter, wo das bereits mehrere Monate alte Video in den letzten Tagen ein wenig viral gegangen ist. Der Thread ist gefüllt mit Beleidigungen und Drohungen gegen Neumeier, Versuche, sogenannte „Pädo-Hunter“-Gruppen auf ihn anzusetzen, und allgemeinen Hassbotschaften gegen pädophile Menschen.

Und genau deshalb brauchen wir mehr solcher Auftritte. Um vielleicht, Stück für Stück, die Welle des ungeheuerlichen Hasses aufzubrechen und Menschen zum Umdenken zu bewegen, die uns verurteilen, ohne sich je wirklich mit dem Thema Pädophilie auseinanderzusetzen, oder sich vorstellen zu wollen wie es ist, pädophil zu sein. Humor ist ein Weg um das Eis zu brechen und eine Diskussion überhaupt zu starten. Oder, um es mit den Worten Neumeiers zu sagen:

Trotzdem ist es so, dass das politisch Unkorrekte etwas bei den Menschen auslöst und dazu führen kann, dass die Leute anders über ein Thema wie etwa Pädophilie nachdenken.


Update, 17.01.2023: Der WDR hat der Empörungswelle inzwischen stattgegeben und die komplette Passage zum Thema Pädophilie auf allen Kanälen gelöscht. Mehr Details dazu stehen hier.


In dem Artikel geht es um die Lebensgeschichte von Tom Varrel (Name und einige persönliche Details wurden geändert). Auch wenn die Prävention von Kindesmissbrauch in dem Artikel im Vordergrund steht, wird darin recht neutral an das Thema Pädophilie herangegangen. Unter Anderem werden positive Aspekte erwähnt, z.B wie der Interviewte Kinder in seinem Alltag unterstützt und in einem Fall einen Jungen vor dem Suizid bewahrte oder wie er ein Mädchen vor dem Missbrauch durch eine andere Person schützen konnte.

Außerdem wird sogar „Wir sind auch Menschen“ namentlich erwähnt und darin verlinkt.

Alles in Allem ein lesenswertes Interview.

Aufrufen könnt ihr den Artikel unter folgendem Link: https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2023/53344/wie-ein-paedophiler-nicht-zum-taeter-werden-will


Rechtsanwalt Dr. Daniel Kötz hat der Plattform anwalt.de einen kurzen, aber lesenswerten Artikel über die Strafbarkeit von Kindersexpuppen veröffentlicht. Dort geht Dr. Kötz mit dem Gesetzgeber hart ins Gericht und kritisiert an dem Verbot einige Aspekte, die auch wir für sehr problematisch halten:

Das zweite Problem ist, dass man pädophil veranlagten Menschen damit einer Handlungsalternative beraubt, sich rechtstreu zu verhalten und vor allem, ihre Neigungen nicht an realen Opfern auszuleben. Der Gesetzgeber will solche Menschen damit weiter belasten, um einer moralischen Forderung Nachdruck zu verleihen – eine weitere Fehltat der früheren Bundesjustizministerin. Pädophilie ist eine Neigung, für die niemand etwas kann.


Vergangenen Montag stellten Mitarbeitende der Universität Hildesheim einen Zwischenbericht mit dem Titel Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes vor. Die Methoden Kentlers sind in den letzten Jahren immer wieder scharf kritisiert worden, unter anderem da er als Teil eines fragwürdigen Experiments straffällig gewordene Jugendliche an verurteilte Sexualstraftäter vermittelte. Der Zwischenbericht enthält darüber hinaus die anonymisierte Erzählung einer Person, die Kentler selbst sexuellen Übergriffen gegenüber mehreren Jugendlichen beschuldigt, sowie Vermutungen eines übergreifenden Netzwerkes von zahlreichen mit Kentler in Verbindung stehenden Menschen, die Missbrauchsfälle begangen oder gedeckt haben sollen.

Leider benutzt der Bericht dabei eine sehr unpräzise und schwammige Begriffsverwendung, die dazu geeignet sind, die Stigmatisierung gegenüber pädophilen Menschen im Allgemeinen zu befördern.

So werden die Täter etwa durchgängig als pädophile Männer bezeichnet. Richtig ist, dass unmöglich gesagt werden kann, ob die Täter die Kriterien der Pädophilie erfüllen. Die meisten Missbrauchstaten werden nicht von Pädophilen begangen. Hinzu kommt, dass es bei den Straftaten im Kontext des „Kentler-Experiments“ meistens um Jugendliche, und nicht um Kinder ging.

Ebenso häufig ist von pädophilen Positionen die Rede, womit anscheinend Haltungen und Ideologien gemeint sind, die Missbrauch rechtfertigen, bagatellisieren oder vertuschen. Diese Haltungen werden von einem großen Teil der pädophilen Menschen nicht geteilt. Pädophilie ist eine Sexualität und keine Meinung oder Charaktereigenschaft.

An anderen Stellen wird mehrfach die Formulierung Pädophilie legitimierende Positionen verwendet. Auch hier kann nur vermutet werden, was damit gemeint ist, eine Erklärung findet sich in dem Zwischenbericht nicht. Grundsätzlich wird durch den Kontext Pädophilie als etwas fundamental Schlechtes dargestellt. Fakt ist, dass sich niemand aussucht pädophil zu sein und pädophile Menschen genauso eine Existenzberechtigung haben, wie andere auch – und es daher auch nichts zu legitimieren gibt.

Insgesamt wird in dem Zwischenbericht nicht sauber zwischen Pädophilie und Missbrauch getrennt. Zudem zeigt die Wortwahl, dass die Autoren die Tatsache, dass es auch pädophile Menschen gibt, die weder Straftaten begehen noch entsprechende Ideologien verbreiten noch nicht einmal in Betracht ziehen.

Diese unpräzise Verwischung von Begriffen ist gerade für ein Forschungsprojekt, das Aufarbeitung als Ziel hat, enttäuschend. Nicht zuletzt werden die gewählten Formulierungen auch in Medienberichten zu dem Thema übernommen und durch die wissenschaftliche Verwendung legitimiert, womit die Gleichstellung von Pädophilie und Missbrauch in der Gesellschaft weiter befördert wird.

Der Zwischenbericht kann im Original hier eingesehen werden.


Der Kieler Standort des Präventionsprojektes Kein Täter Werden hat auf einer Pressekonferenz in Kiel heute eine neue Öffentlichkeitskampagne vorgestellt und dabei auch eine Zwischenbilanz für das Projekt gezogen. Der 2009 gegründete Standort unter Leitung von Prof. Dr. Huchzermeier ist eines der ältesten Mitglieder des Projektes, und der einzige Standort im Bundesland Schleswig-Holstein.

Bei der Veranstaltung war auch Schleswig-Holsteins Gesundheits- und Justizministerin Prof. Dr. Kerstin von der Decken anwesend, deren Ministerium die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes finanziell mit unterstützt. Laut Aussagen ihres Ministeriums wird die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes dieses Jahr mit etwa 75000 € gefördert, wovon unter anderem Werbekampagnen in verschiedenen Medien finanziert werden.

Enttäuschend ist, dass in der Berichterstattung zu der Veranstaltung das psychische Wohlbefinden der eigentlichen Klienten des Projekts mit keinem Wort erwähnt wird. Es scheint fast so, als ob dies für die Messung des Erfolgs des Therapieprojektes völlig irrelevant ist. Gesundheitsministerin von der Decken begründet in einer Pressemitteilung die Unterstützung des Projektes mit der Hoffnung, „dadurch noch mehr Betroffene zu erreichen als bisher und so weitere sexuelle Kindesmissbräuche verhindern zu können.“ Auch die dpa-Meldung zu der Veranstaltung und ein Bericht im NDR erwähnt als einziges Therapieziel lediglich, „das Risiko für einen sexuellen Übergriff auf Kinder zu reduzieren.“ Huchzermeier selber redet ebenso nur davon, dass sein Projekt das Ziel habe „sexuelle Gewalt an Kindern zu reduzieren.“

Dies ist besonders brisant, da sich das Projekt laut Eigenaussage vor allem an pädophile Menschen richtet, die keine Straftaten begangen haben, und nicht an (nicht-pädophile wie pädophile) Menschen, die Angst davor haben sich sexuell übergriffig zu verhalten. Darunter fallen also auch viele Menschen, die keinerlei Schwierigkeiten damit haben, nicht straffällig zu werden, womöglich aber psychologische Hilfe brauchen, um zum Beispiel mit Problemen wie Minderheiten-Stress, Depressionen oder soziale Isolation als Folge der Stigmatisierung umgehen zu können. Es ist schade zu sehen, dass deren psychisches Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit anscheinend auf solchen Veranstaltungen überhaupt kein Thema zu sein scheint, insbesondere, da es deutschlandweit für diese Menschen fast keine anderen fachlichen Anlaufstellen gibt.


Der Wissenschafts-Podcast Nachgefragt beschäftigt sich in der neusten Folge mit den Themen Kindesmissbrauch und Pädophilie, in der als Gast und Expertin die Kriminalpsychologin und Buchautorin Lydia Benecke eingeladen wurde. In der Folge geht es hauptsächlich um das Thema Kindesmissbrauch, auch Pädophilie wird überwiegend nur in dem Zusammenhang besprochen. Dennoch werden wichtige Differenzierungen Kindesmissbrauch und Pädophilie vorgenommen, und insbesondere auch die Motivationen der nicht-pädophilen Täter:innen beleuchtet.

Die Folge kann hier angehört werden: NGF57 – Wissen: Kindesmissbrauch und Pädophilie.


Der Nationalrat beschäftigte sich vergangenen Freitag mit einem Antrag der Freiheitlichen für ein strafrechtliches Verbot des Erwerbs und Besitzes von Sexpuppen mit kindlichem Aussehen sowie von Anleitungen zum Kindesmissbrauch. Erst letzten Monat ist dieser Antrag vor dem Justizausschuss verhandelt worden, mit dem Ergebnis, dass die Prüfung eines möglichen Verbots gefordert wurde.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch der Nationalrat. So wurde der Antrag auf ein sofortiges Verbot zwar abgelehnt, gleichzeitig aber einstimmig beschlossen, mögliche Verbote prüfen zu lassen. Laut Agnes Sirkka Prammer von den Grünen stellt dies sogar eine Erweiterung des ursprünglichen Antrags dar, da somit auch eine grundsätzliche Überarbeitung und Verschärfung der Strafmaße geprüft werden könne.

Insgesamt war der Tenor in der Parlamentsdebatte deutlich für ein Verbot. Rosa Ecker von der FPÖ, die den ursprünglichen Verbotsantrag eingebracht hatte, behauptete in Bezug auf Kindersexpuppen etwa fälschlicherweise, der wissenschaftliche Konsens sei, dass diese „die Fantasien und Fixierung der Pädophilen eher verstärken“ würden und damit als gefährlich zu bewerten seien. Tatsächlich gibt es erst eine einzige empirische wissenschaftliche Untersuchung zu der Frage, welche zu gänzlich anderen Ergebnissen kommt. Dennoch schlossen sich die meisten Redner ihrer Position an. Lediglich der NEOS-Mandatar Johannes Margreiter äußerte sich kritisch und warf die Frage auf, ob der Erwerb einer Puppe mit einer verbrecherischen Absicht gleichzusetzen sei.

Der Entschluss des Nationalrats fordert die Bundesregierung und insbesondere das Justizministerium auf, Verbote von Kindersexpuppen und Anleitungen von Kindesmissbrauch zu prüfen und außerdem grundsätzlich zu prüfen, ob das Pornographiegesetz dem Schutz von Kindern und Jugendlichen noch gerecht werde.


Das WsaM-Team hatte einen kurzen Austausch per Email mit Frau Franziska Mathäus. Sie ist ausgebildete Psychologin, Kriminologin und systemische Beraterin und beschäftigt sich in ihrer Arbeit sowohl mit pädophilen Menschen, als auch mit Ersatzhandlungstätern.

Ihre Praxis befindet sich in München, sie bietet allerdings auch Onlinetherapie an. Da die systemische Beratung nicht von der Krankenkasse gezahlt wird, richtet sich ihr Angebot an Selbstzahler.

Bei unserem Austausch per Email haben wir Fragen zu Ihrer Art der Behandlung gestellt. Sie erklärte uns, dass sie häufig mit Patienten arbeitet die Missbrauchstäter sind oder unter Pornosucht leiden, aber auch mit pädophilen Menschen die in erster Linie unter der Einsamkeit und Stigmatisierung, die die Pädophilie häufig mit sich bringt, leiden. Sie betrachtet den Menschen und seine Schwierigkeiten im Leben dabei immer individuell. Das ermöglicht eine Behandlung, die zum jeweiligen Patienten passt, anstatt einer Schablone, die man versucht jedem überzustülpen. Auch wenn sich das Angebot explizit an Männer richtet, lehnt sie Frauen als Patienten nicht zwangsläufig ab.

Wir haben daher ein gutes Gefühl auf ihr Therapieangebot aufmerksam zu machen. Gerne können sich Menschen die Termine bei ihr in Anspruch genommen haben, auch bei uns melden, damit wir eine Rückmeldung und einen Einblick aus erster Hand diesbezüglich bekommen können.

Mehr Informationen zu dem Therapieangebot findet ihr auf der Website unter der Adresse https://www.franziska-mathaeus.de.