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Der Kanal HYPERBOLE auf YouTube hat heute den Beitrag mit dem Titel "Frag einen Pädophilen - Georg über das Leben als Pädophiler" veröffentlicht. Darin stellt er sich 20 Minuten den Fragen der Community. Ein sehr offener und ehrlicher Beitrag der Einblick in das tägliche Leben eines pädophilen Menschen bietet. Wir empfehlen sich das Video gerne einmal anzuschauen.

Hier findest du das Video.


Dr. Craig Harper und Rebecca Lievesley von der Nottingham Trent University, England, suchen aktuell nach Personen, die kleine / kindliche Sexpuppen besitzen sowieso pädo- und hebephilen Menschen, die eine Umfrage zur ihrem Sexualverhalten und ihren sexuellen Interessen beantworten möchten. Die englischsprachige Umfrage kann anonym online (auch mit dem TOR-Browser) unter folgendem Link beantwortet werden https://www.soscisurvey.de/MAP_help_management/?q=MAP-dolls.

Nachfolgend ein Auszug des originalen Aufrufs:


What is the aim of the study, and what do I need to do?

This study aims to develop an understanding of sexual behaviours and psychological variables relating to sexual interests. In order to achieve the objectives of the study, we are recruiting people with a range of interests and asking a range of questions (e.g., related to predominant interests, behaviours, and activities such as sex/love doll use). You will be required to complete a series of questions and an implicit association test that relate to sensitive themes, such as your attitudes, behaviours and thinking styles about sex, as well as questions about your mental health. This study should take approximately 20 minutes to complete.

Research lead contact details:

Dr. Craig Harper
Department of Psychology, Chaucer Building – Room 4104
Nottingham Trent University, 50 Shakespeare Street, Nottingham, NG1 4FQ
Tel. 0115 848 4718
Email: craig.harper@ntu.ac.uk

Rebecca Lievesley
Department of Psychology, Chaucer Building – Room 4004
Nottingham Trent University, 50 Shakespeare Street, Nottingham, NG1 4FQ
Tel. 0115 848 2602
Email: craig.harper@ntu.ac.uk


Am 01.07.2021 ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, welches neben zahlreichen Strafverschärfungen, erweiterten Befugnissen für Ermittlungsbehörden und Änderungen in der Strafprozessordnung auch Besitz und Verbreitung von Sexpuppen mit kindlichen Aussehen unter empfindliche Strafen stellt.

Dieses Verbot von kindlichen Sexpuppen ist ein massiver Eingriff in die Privatsphäre und die sexuelle Freiheit vor allem von pädophilen Menschen. Es wird damit eine der wenigen verbleibenden Handlungen kriminalisiert, die pädophile Menschen offen stand, um ihre Sexualität auszuleben ohne dabei Kindern einen Schaden zuzufügen. Wie dadurch Kinder vor sexuellen Übergriffen geschützt werden sollen, ist höchst rätselhaft.

Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Benutzung von kindlichen Sexpuppen einen negativen Effekt hat und die Hemmschwelle für realen Missbrauch senkt. Angesicht dieser fehlenden Beweislage ist es erschreckend und verstörend, dass die Bundesregierung trotzdem ein gesetzliches Verbot umgesetzt hat. Dieses Gesetz ist eines Rechtsstaats nicht würdig, und unserer Meinung nach klar verfassungswidrig. Und glücklicherweise sind wir nicht die einzigen, die so denken.

Es hat sich daher eine Arbeitsgruppe von hauptsächlich pädophilen Menschen gebildet, deren Ziel es ist, eine Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Verbot einzureichen. Aktuell sucht die Arbeitsgruppe nach Menschen, die durch dieses Gesetz direkt betroffen sind. In der Zukunft ist auch ein Spendenaufruf geplant, um die notwendigen Anwaltskosten zu finanzieren. Mehr Informationen zu der Initiative finden sich auf der Webseite gegen-das-puppenverbot.de.

Wir unterstützen diese Initiative ausdrücklich und können jeden nur dazu aufrufen, das Gleiche zu tun – auch dann, wenn man nicht direkt durch das Verbot betroffen ist. Der Gesetzgeber hat mit dem neuen Gesetz seine Bereitschaft gezeigt, Ersatzhandlungen für pädophile Menschen ohne jegliche Grundlage zu kriminalisieren, einfach nur weil diese als "widerlich" empfunden werden. Dies ist ein gefährlicher Präzedenzfall, der jedem Pädophilen, und jedem, der Wert auf Rechtstaatlichkeit und Minderheitenschutz legt, höchste Sorgen bereiten sollte. Umso wichtiger ist es, jetzt alles zu unternehmen, um diesen Entwicklungen Einhalt zu gebieten.


Mit gleich vier neuen Niederlassungen in der Schweiz breitet sich das deutsche Erfolgsmodell von Kein Täter Werden weiter aus. In Genf, Zürich, Basel und Frauenfeld gibt es damit nun auch für Schweizer mehrere Anlaufstellen für Menschen, die Hilfe beim Umgang mit der eigenen Pädophilie suchen. Während die Ziele und wohl auch Praktiken von dem deutschen Vorbild übernommen wurden, gab es in der öffentlichen Vorstellung allerdings einige Aussagen der Gründer, die bei uns auf Bedenken stoßen.

Schade ist zum Beispiel, dass das erklärte Ziel des Projektes ausschließlich die Prävention von Sexualstraftaten ist. Zwar geht es auch, wie auf der Webseite des Projekts beschrieben darum, die "sexuelle Präferenz zu akzeptieren" und in das Selbstbild zu integrieren. Dies dient allerdings auch nur dem Zweck, Straftaten zu verhindern. Das Wohlbefinden der angesprochenen Zielgruppe, die mit dem Therapieprojekt erreicht werden soll, wurde in der Vorstellung überhaupt nicht erwähnt; es entsteht gar der Eindruck, als sei dies völlig irrelevant. Dadurch bleibt weiterhin eine riesige Behandlungslücke offen. Pädophile Menschen, die Probleme beim Umgang mit ihrer Sexualität haben ohne aber Schwierigkeiten dabei zu haben, keine Straftaten zu begehen haben somit immer noch keine passenden Anlaufstellen.

Besonders kritisch sehen wir auch die Rolle von Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli, die wesentlich an der Einführung des Projekts in der Schweiz beteiligt war und es letzten Freitag zusammen mit Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch vor den Medien vorgestellt hat. Frau Rickli hat zuvor die 2014 beschlossene Volksinitiative "Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen" wesentlich unterstützt, die unter anderem von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert wurde. Im Zuge dieser Initiative ist Frau Rickli vor allem durch einige äußerst stigmatisierende Aussagen gegen pädophile Menschen aufgefallen, in denen sie etwa nicht zwischen Tätern und Pädophilen differenziert.

Trotz dieser problematischen Präsentation des Projekts können wir die tatsächliche therapeutische Arbeit nicht bewerten. Wer Interesse an dem Projekt hat, findet mehr Informationen auf kein-taeter-werden.ch


Am 7. Mai 2021 hat der Bundesrat den Gesetzesbeschluss des Bundestages zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder gebilligt. Nach Ausfertigung durch den Bundespräsidenten und Verkündung im Bundesgesetzblatt kann das Gesetz zu großen Teilen am 1.Juli 2021, im Übrigen am 1. Januar 2022 in Kraft treten.

Unter Anderem beinhaltet der Gesetzesbeschluss das Verbot von Puppen mit kindlichem Erscheinungsbild. Wir sehen besonders diesen Punkt aus verschiedenen Gründen kritisch. Das Verbot beruht nicht auf empirischen Grundlagen, sondern ausschließlich auf persönlicher Abscheu und Ekel. Pädophile Menschen, die keinem Kind schaden wollen, werden dadurch grundlos kriminalisiert. Damit verletzt das Verbot das Recht auf sexuelle Lust und Privatsphäre. Aus diesen Gründen halten wir das Verbot für einen verfassungswidrigen Eingriff in die Privatsphäre pädophiler Menschen.


Ronja Zannoni, Doktorandin vom Zentrum für Integrative Psychiatrie gGmbH in Kiel, sucht aktuell männliche Teilnehmer über 18 Jahre mit einer pädophilen Neigung für eine EEG-Untersuchung zu den zentralnervösen Verarbeitungsprozessen bei Pädophilie.

Den Studienaufruf gibt es hier: https://zip.uksh.de/uksh_media/Dateien_Kliniken_Institute+/ZIP/ZIP/Studien_Informationen/Studienflyer+Pädophilie.pdf

Bei Fragen oder Interesse an einer Studienteilnahme können sich Interessenten direkt per Mail an ronja.zannoni@uksh.de melden.

Abschließend noch einige zusätzliche Antworten auf Fragen, die wir mit Frau Zannoni im Vorfeld geklärt haben und mit ihren Einverständnis hier veröffentlichen dürfen.

  1. Haben Sie ein Datenschutzkonzept für die Studie? Gibt es also die Möglichkeit, anonym teilzunehmen und die Aufwandsentschädigung zu erhalten? Was passiert insbesondere mit den Speichelproben, werden diese nach Auswertung der Studie vernichtet?

Antwort: Ein strenges Datenschutzkonzept liegt vor, welches von der zuständigen Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der CAU Kiel positiv geprüft ist. Die Probanden erhalten diese Informationen ausführlich im Rahmen der Probandeninformation und Einwilligungserklärung (wird vorab per E-Mail zugesendet). Alle Probandendaten (inkl. Biomaterial) werden umgehend pseudonymisiert (d.h. durch einen Code ersetzt), es werden keine Klardaten (z.B. Namen o.ä.) ausgewertet. Eine vollständig anonyme Teilnahme ist leider nicht möglich, da die Probanden jederzeit die Möglichkeit haben müssen, die Vernichtung der Speichelprobe zu verlangen (bei einer anonymen Teilnahme wäre die Speichelprobe nicht mehr dem Träger zuzuordnen – durch die Pseudonymisierung mittels des Codes kann im Fall der Fälle eine Re-Identifizierung durch den Studienleiter erfolgen und die Speichelprobe kann auf Wunsch des Probanden vernichtet werden). Im Normalfall werden alle Probandendaten (inkl. Biomaterial) gemäß DSGVO für 10 Jahre bei der Biobank aufbewahrt (Institut für Endokrinologie der Uni Hamburg, mit welchem wir in dieser Studie kooperieren). Allerdings gibt es zu jeder Zeit die Möglichkeit (z.B. nach der Auswertung), die Löschung/Vernichtung der Daten zu verlangen.

Wichtig zu wissen wäre noch Folgendes: Aufgrund unseres Hygienekonzeptes im Zuge der Corona-Pandemie sind wir dazu angehalten, den Namen und die Kontaktdaten der Probanden zu erfassen, um etwaige Infektionsketten im Notfall zurückverfolgen zu können. Diese Daten werden jedoch separat von den Studiendaten gelagert und nur für den o.g. Fall verwendet.

  1. Gibt es ein ethisches Konzept für die Studie? Gerade Forschung, die mit "Hirnscans" pädophiler Menschen zu tun hat wird häufig von der Motivation vorangetrieben, pädophile Menschen grundsätzlich erkennen und z.B. aus Berufen mit Kindern ausschließen zu können. Unsere Befürchtung ist hierbei, dass Forschung in diesen Bereich letzten Endes zur Stigmatisierung und Diskriminierung pädophiler Menschen genutzt werden kann.

Antwort: Diese Befürchtungen kann ich gut verstehen und wir wollen mit der Studie ein Stück weit dazu beitragen, die Ursachen der Pädophilie weiter aufzuschlüsseln und damit auch zur Entpathologisierung beizutragen. Die gesamte Studie ist mit einem positiven Ethikvotum der Medizinischen Fakultät der CAU Kiel geprüft (AZ 445/20).

  1. Wie genau definiert sich "gesund"? Sind damit auch psychische Krankheiten ausgeschlossen oder nur körperliche?

Antwort: Psychische Krankheiten sind generell keine Kontraindikation für die Studienteilnahme, es sei denn, es liegt ein Alkohol- und Drogenmissbrauch vor. Ein weiteres Ausschlusskriterium wäre eine photosensitive Epilepsie (bei den genannten Kriterien könnten wir die EEG-Untersuchung nicht durchführen).

  1. Warum richtet sich die Studie ausschließlich an Männer? Es gibt bei uns schon einmal mindestens eine pädophile Frau, die auch an einer Teilnahme Interesse gehabt hätte.

Antwort: Das ist ein wichtiger Punkt. Wir schließen aus zwei Gründen nur Männer ein: die Hypothese der erotisierten Vaterliebe als mögliche Ursache der Pädophilie ist bisher nur einmalig an Männern getestet worden und es ist anzunehmen, dass bei Frauen andere neuronale Strukturen eine Rolle spielen, die sich in dieser Studie mit dem konzipierten Design nicht unbedingt erfassen ließen. Der zweite Aspekt ist, dass wir hinreichend große Stichproben benötigen, um statistische Analysen durchführen zu können – die Prävalenz der Pädophilie ist bei Männern höher als bei Frauen (soweit der aktuelle Forschungsstand). Die weibliche Pädophilie ist leider noch unerforschter als die männliche Pädophilie – ich gebe Ihnen aber vollkommen recht, dass hier auch Studien notwendig sind.

  1. Wird es für Teilnehmer auch die Möglichkeit geben, die Ergebnisse bei Interesse zu bekommen?

Antwort: Die Ergebnisse der Studie sollen in einschlägigen Fachjournals publiziert werden, wir würden Sie zu diesem Zeitpunkt selbstverständlich darüber informieren. Allgemein werten wir am Ende die gesamten Datensätze aus und keine einzelnen Probandendaten. Sollte aber im Ausnahmefall spezifisches Interesse an einzelnen Daten bestehen (z.B. am Hormonstatus der Speichelproben), können die Probanden uns kontaktieren und wir schauen, ob wir individuelle Informationen vorliegen haben.


Kailey Roche, Doktorandin der Carleton University sucht aktuell nach pädo- und hebephilen Menschen, die eine Umfrage zur ihrer Nutzung von Online-Supportforen -Chats beantworten möchten. Die englischsprachige Umfrage kann anonym online (auch mit dem TOR-Browser) unter folgendem Link beantwortet werden https://www.soscisurvey.de/OnlineSocialSupport/?r=F1 .

Unten findet ihr den Aufruf zur Studie im Original.


Hello. We are a team of researchers looking for Minor Attracted Persons (MAPs) with a sexual attraction to pre-pubescent and/or pubescent children to take part in a study on the use of online forums and online social support.

As a participant, you would be asked to complete an anonymous online survey (hosted by soscisurvey.de) that asks about your use of online forums specific to those with sexual attraction to children, and the impact of these forums on your wellbeing. You will NOT be asked about past or present sexual behaviour.

You are eligible to participate if you are 18 years or older and if you identify as an MAP who is sexually attracted to pre-pubescent and/or pubescent children.

Participation is voluntary and would take approximately 30 minutes to complete.

Interested in participating? Please visit https://www.soscisurvey.de/OnlineSocialSupport/?r=F1

Investigators:
Dr. Michael Seto
Director, Forensic Research Unit
The Royal's Institute of Mental Health Research
michael.seto@theroyal.ca

Kailey Roche, PhD Student
Department of Psychology
Carleton University
kaileyroche@cmail.carleton.ca

This study has been reviewed by The Royal's Research Ethics Board (#2021-001)


Der YouTube-Kanal "Die Frage", der sich mit großen und komplexen Fragen beschäftigt, hat ein Video zum Thema Pädophilie veröffentlicht. Zentrale Aspekte waren das Thema im Allgemeinen, aber auch der Alltag mit Pädophilie und unser Projekt "Wir sind auch Menschen", dessen Geburtsstunde übrigens im Video zu sehen ist. ;-)

Im Speziellen ging es um die großen Fragen, die sich viele Menschen stellen, wenn sie zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung kommen. Auch Pädophile stellen sich diese Fragen oft am Anfang ihres Weges: "Was mache ich jetzt?", "Bin ich gefährlich?", "Kann ich ein normales Leben führen?"

Ruby und Sirius aus unserem Team, sowie ein Mitarbeiter des Präventionsnetzwerkes "Kein Täter werden" standen Frank von "Die Frage" Rede und Antwort. Hier kannst du das Video sehen.


Willkommen im Aktuelles-Bereich!

Am 14.11.2020 ist Wir sind auch Menschen an den Start gegangen. Seitdem haben wir die Seite im Hintergrund fortlaufend erweitert und überarbeitet.

Ab heute wollen wir den neuen Seitenbereich "Aktuelles" in Betrieb nehmen. Hier werden wir aktuelle Meldungen und Stellungnahmen zum Thema Pädophilie veröffentlichen und auf neue Entwicklungen auf unseren Projekten hinweisen.

Wir sind auch darüber hinaus weiter dabei, neue Funktionen für WsaM einzubauen und Ideen umzusetzen. Es lohnt sich also, gelegentlich mal vorbeizuschauen! Wer einen Feedreader benutzt, kann auch den News-Feed abonnieren, um über neue Meldungen sofort informiert zu werden.

– Euer WsaM-Team