Wer sind wir?

Wir sind eine Gruppe pädophiler Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, die mit diesem Projekt in die Öffentlichkeit treten und sich auf diese Art Gehör verschaffen möchte.

Wir könnten deine Freunde, deine Verwandten, deine Bekannten sein. Der stille Junge in deiner Klasse, deine lebenslustige Arbeitskollegin. Wir führen ein Leben wie du, begegnen uns auf der Straße, gehen den gleichen Hobbys nach, derselben Arbeit. Aber wir unterscheiden uns in einer entscheidenden Sache von den meisten Anderen: Wir müssen einen wichtigen Teil unserer Identität verheimlichen. Nicht, weil wir es so wollen, sondern weil wir es müssen.

Denn viele Menschen hassen uns. Stigmastudien haben gezeigt, dass wir wohl die am meisten gehasste Minderheit der modernen Geschichte sind. Viele Menschen empfinden Ekel bei dem Gedanken, dass wir Kinder attraktiv finden können. Und weil sie sich nicht ekeln wollen, wünschen sie sich, dass wir gar nicht existieren. Aber wir existieren nun einmal. Es wird immer pädophile Menschen in der Gesellschaft geben. Das zu akzeptieren ist der erste Schritt dabei, damit angemessen umzugehen.

Um dies zu erreichen, bieten wir dir einen Dialog an. Wir möchten mit Vorurteilen und Klischees aufräumen und dir dabei helfen, uns besser zu verstehen. Wir möchten deine Fragen ehrlich beantworten, offen über deine Ansichten und Ängste sprechen und zeigen, dass wir auch Menschen sind. Menschen, wie du, die niemandem ein Haar krümmen wollen.

Dieser Dialog kann dir helfen. Er ist allerdings auch für uns ungemein wichtig. Denn wir sind nicht länger bereit, uns ungerecht behandeln zu lassen, ohne uns zu Wort melden zu können. Wir sind es leid, dass über unseren Kopf hinweg Entscheidungen für uns getroffen werden. Dass über uns willkürliche Aussagen getroffen werden dürfen, und seien sie noch so grausam und menschenverachtend. Dass wir auf eine Stufe mit wilden und gefährlichen Tieren gestellt werden dürfen und dass selbst diejenigen, die von Gleichheit vor dem Gesetz reden, uns daraus ausschließen.

Unsere Ziele

Wir wünschen uns eine Welt, in der wir als Menschen gesehen werden, nicht als Monster oder „tickende Zeitbomben“. Sympathie sollte nicht von einer einzigen Eigenschaft abhängen, mit der wir auf die Welt gekommen sind und die wir nicht ändern können. Auch wir empfinden sexuellen Missbrauch an Kindern als abscheulich.

Der aktuelle gesellschaftliche Umgang mit dem Thema Pädophilie besteht darin, uns zu dämonisieren, egal was wir tun. Es ist sicherlich der einfachere Weg, keinen Gedanken an uns und an das Thema zu verschwenden oder uns schon für unsere bloße Existenz zu verachten. Damit ist allerdings niemandem geholfen, auch keinem Kind.

Lasst uns gemeinsam die aktuellen Zustände beenden und ein friedliches Miteinander schaffen, von dem wir alle profitieren können. Um dies zu erreichen, haben wir einige Anliegen formuliert.

Wir sind pädophil. Wir sind Menschen. Wir wollen, dass Kinder glücklich sind. Und wir wollen auch glücklich sein. Wir positionieren uns gegen Hass und Gewalt, gegen Angst und Ausgrenzung. Und wir engagieren uns für eine faire Gesellschaft, in der Menschen nicht nach ihren Gedanken und Gefühlen, sondern nach ihrem Handeln beurteilt werden.

Das Team

Wir sind auch Menschen ist das Ergebnis der Arbeit vieler verschiedener Menschen, die sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben haben. Aus Gründen der persönlichen Sicherheit müssen wir anonym arbeiten und können daher hier nur unsere Pseudonyme angeben.

Inhaltliche Gestaltung

  • Rubricappula
  • David
  • Regenbogenfisch
  • Der Seebär
  • Sirius

Programmierung & Design

  • Der Seebär
  • Lu Erker
  • Sirius

Darüber hinaus möchten wir uns bei bei allen bedanken, die uns einen Steckbrief zur Verfügung gestellt oder uns konstruktives Feedback gegeben haben!