Negativ-Beispiele

Stigmatisierende und diskriminierende Aussagen und Ansichten gegen pädophile Menschen sind weit verbreitet und finden sich in allen Bevölkerungsschichten. Selbst Menschen, die aus anderen Gründen Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben, sind uns gegenüber oft genauso feindlich eingestellt, wie der Großteil der restlichen Gesellschaft auch. Dies ist in Studien und Umfragen immer wieder aufs Neue belegt worden.

Um das Ausmaß des Problems zu verdeutlichen, haben wir auf dieser Seite einige Beispiele für abwertende und diskriminierende Aussagen über pädophile Menschen von Personen des öffentlichen Lebens gesammelt. Das sind Aussagen, die Pädophilie mit Kindesmissbrauch gleichsetzen, uns grundsätzlich als (potenzielle) Straftäter*innen behandeln oder uns eine menschenwürdige und gleichberechtigte Behandlung absprechen.

Es soll hier nicht darum gehen, einzelne Personen an den Pranger zu stellen, und die Liste ist auch bei weitem nicht als vollständig zu verstehen. Stattdessen geht es uns darum, an Beispielen die problematische gesellschaftliche Behandlung von pädophilen Menschen zu verdeutlichen, und zu zeigen, dass sich kritikwürdige oder gar bösartige Aussagen in allen Bevölkerungsgruppen finden lassen – bei Therapeut*innen, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Schauspieler*innen ganz genau so wie beim durchschnittlichen Mitmenschen.

Wer weitere Beispiele von Personen des öffentlichen Lebens (also z. B. von Menschen aus der Politik, Vereinen oder Therapeut*innen) hat, kann uns diese gern inklusive Quelle über unser Kontaktformular zukommen lassen.


Doch das Gesetz ist nur die eine Seite der Medaille. Was wir in der Gesellschaft zu tun bereit sind, um Kinder zu schützen, das ist die andere Seite. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass ein pädophil geprägter Mensch sich in den allerwenigsten Fällen von einem noch so guten Gesetz allein abhalten lässt.

Foucault war ein Mann, der seine Vorlieben nicht verbarg, und gewiss hat er sich um Moral nicht geschert. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man ihn ohne Beweise zum Pädophilen machen darf.

Ich habe natürlich absolut keine Bedenken, Pädophilen direkt und ohne Reue zu sagen, dass ihr nicht bloß "krank" seid, sondern zutiefst moralisch verdorben. Euer Herz ist schwarz – ganz einfach. Würde eines meiner Kinder zugeben, sich sexuell zu kleinen Kindern hingezogen zu fühlen, würde ich ihm (a) ausführlich erklären, warum Pädophilie nicht bloß falsch, sondern grauenhaft bösartig ist, und (b) sofort Hilfe von einem Therapeuten suchen, der mir zustimmt, dass pädophile Gelüste als kriminelle Neigung betrachtet werden müssen, mit dem Ziel sie so weit wie möglich auszulöschen. Pädophile sind böse. Sie verdienen kein Mitgefühl.

Also ich bin schon der Auffassung, dass das Internet tatsächlich, ich sag's mal so, ein Eldorado für Kinderschänder und Pädophile ist.

Pädophile haben typische Denk-und Verhaltensstörungen (#KognitiveVerzerrung). Man sollte in Erwägung ziehen, dass eine diskrete vorgeburtliche Schädigung durch Alkohol dabei eine Rolle spielen könnte.

Ich glaube schon, dass die lebenslange Speicherung im Bundeszentralregister richtig ist. Wenn man sich mit dem Phänomen beschäftigt, dann weiß man, dass Pädophilie Wiederholungsgefahr birgt, weil das auf einen Gendefekt des Täters zurückzuführen ist.

Der Schutz sexueller Neigungen richtet sich nach dem Merkmal "sexuelle Identität" gemäß § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Davon werden abnormale sexuelle Neigungen wie Pädophilie, Sodomie oder Nekrophilie als nicht mitumfasst angesehen.

Antidiskriminierungsstelle des Bundes in einer Mail-Beratung

Wir wollten nicht, dass sich die traute Runde noch einen schönen Tag macht. […] Es war wichtig, den Teilnehmern zu signalisieren, dass sie bekannt sind.

Mich stört, dass Friedrich Merz hier den Zusammenhang herstellt zwischen Homosexualität und etwas Abnormem, etwas Krankem.

Drei Vernehmlassungsteilnehmende kritisieren, dass im erläuternden Bericht unnötigerweise darauf hingewiesen wird, diskriminierende Äusserungen und Hasskriminalität wegen krankhaft gestörter Sexualpräferenzen wie beispielsweise Pädophilie fielen nicht in den Schutzbereich der vorgeschlagenen Norm. Einerseits sei diese Abgrenzung des Anwendungsbereichs selbstverständlich, andererseits mute es befremdlich an, dass Homosexualität beziehungsweise Transidentität im Sinne von überholt geglaubten Assoziationsmustern überhaupt mit krankhaft gestörten Sexualpräferenzen in Verbindung gebracht wird.