Negativ-Beispiele

Stigmatisierende und diskriminierende Aussagen und Ansichten gegen pädophile Menschen sind weit verbreitet und finden sich in allen Bevölkerungsschichten. Selbst Menschen, die aus anderen Gründen Diskriminierung am eigenen Leib erfahren haben, sind uns gegenüber oft genauso feindlich eingestellt, wie der Großteil der restlichen Gesellschaft auch. Dies ist in Studien und Umfragen immer wieder aufs Neue belegt worden.

Um das Ausmaß des Problems zu verdeutlichen, haben wir auf dieser Seite einige Beispiele für abwertende und diskriminierende Aussagen über pädophile Menschen von Personen des öffentlichen Lebens gesammelt. Das sind Aussagen, die Pädophilie mit Kindesmissbrauch gleichsetzen, uns grundsätzlich als (potenzielle) Straftäter*innen behandeln oder uns eine menschenwürdige und gleichberechtigte Behandlung absprechen.

Es soll hier nicht darum gehen, einzelne Personen an den Pranger zu stellen, und die Liste ist auch bei weitem nicht als vollständig zu verstehen. Stattdessen geht es uns darum, an Beispielen die problematische gesellschaftliche Behandlung von pädophilen Menschen zu verdeutlichen, und zu zeigen, dass sich kritikwürdige oder gar bösartige Aussagen in allen Bevölkerungsgruppen finden lassen – bei Therapeut*innen, Wissenschaftler*innen, Politiker*innen und Schauspieler*innen ganz genau so wie beim durchschnittlichen Mitmenschen.

Wer weitere Beispiele von Personen des öffentlichen Lebens (also z. B. von Menschen aus der Politik, Vereinen oder Therapeut*innen) hat, kann uns diese gern inklusive Quelle über unser Kontaktformular zukommen lassen.


Innerhalb der Familie und auch innerhalb einer Institution benutzen Pädophile ihre Machtposition, und zwar unabhängig davon, ob sie besonders «verständnisvoll», d.h. eigentlich verführerisch, den Kindern gegenübertreten oder ob sie ihre Machtposition ausnutzend, offen Gewalt anwenden und erpresserischvorgehen. Die angebliche Gewaltfreiheit der Pädophilen entpuppt sich immer als Ideologie, mit der die Pädosexualität gerechtfertigt wird, als Rechtfertigung in der Öffentlichkeit wie auch ideologisierend im Sinn psychischer Abwehr.